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Geschlechtsunterschiede

Vor dem Kauf sollte man sich auch Gedanken machen, ob man männliche oder weibliche Degus zu sich nehmen möchte. Oder sollte es gar ein Pärchen sein? Davon möchten wir in jedem Fall abraten - zu viele Degus warten schon in Tierheimen auf ein gutes Zuhause, da Nachwuchs oft gar nicht so einfach zu vermitteln ist.

Sowohl männliche als auch weibliche Degus können gleichermaßen zahm werden und zeigen auch sonst keine auffälligen Unterschiede im Verhalten oder Geruch (wie bei manchen anderen Tieren). Solltet Ihr also gleichgeschlechtliche Tiere halten wollen, ist es egal, ob die Gruppe aus Männchen oder Weibchen besteht. 

Leben mehrere Degus in einer gemischten Gruppe zusammen, wird generell ein "Übergewicht" an Weibchen empfohlen, um Streitereien zu vermeiden. 

Grundlage ist natürlich die richtige Geschlechtsbestimmung. Wenn man weiß wie, ist diese selbst bei Jungtieren nicht sehr schwer. 

Beim weiblichen Degu ist der Abstand zwischen Harnröhrenzapfen und des Afters nur gering, er beträgt wenige Millimeter. Beim Männchen dagegen liegt etwa ein Zentimeter dazwischen, die Haut dazwischen trägt eine Hautfalte in Längsrichtung. Beim Weibchen kann man auch bei genauerem Hinsehen die Scheidenöffnung unter dem Harnröhrenzapfend querliegend erkennen. Sie ist allerdings meist fest verschlossen und öffnet sich nur während der Paarungsbereitschaft. 

 

Sind die Degus zahm, kann man sie vielleicht ganz einfach in die Hand nehmen und auf den Rücken drehen. Doch meist stößt man hier auf Gegenwehr. Eine weitere, etwas einfachere Möglichkeit ist daher auch, den Schwanz des in der Hand sitzenden Degus anzuheben und so einen Blick riskieren zu können. Bei ganz scheuen Degus wird es dann jedoch noch ein wenig schwerer. Ein Behälter mit durchsichtigem Boden, in dem man einen solchen Degu setzt/lockt, kann hier helfen (z.B. eine Transportbox aus Plastik). Wenn der Degu dann nicht besonders aufgeregt ist, kann man ihn so von unten beobachten.

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