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Bastelecke |
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Oder: Wie kriegt mein Liebling möglichst viel für wenig Geld? Fast die gesamte Bastelecke bzw. insbesondere auch die "Spartipps" hat Denise uns zur Verfügung gestellt, wofür wir ihr hier nochmals ganz herzlich danken möchten! Nach und nach wurde und wird diese Seite von uns und vielleicht auch durch Eure Unterstützung immer weiter ausgebaut werden!
Teil 1: Sparen bei Tierhaltung und TierkaufWer sich ein Tier anschaffen möchte, muss mit einigem an Kosten rechnen. Wieviel, hängt natürlich nicht zuletzt von Art und Anzahl der Tiere, aber auch von persönlichem Einfallsreichtum und einem gewissen Heimwerker-Geschick ab. Hier findet ihr Tipps und Tricks, wie ihr beim Käfigbau, der Einrichtung und dem Tierkauf sinnvoll (!) sparen könnt. Woran kann und soll man überhaupt sparen? Wichtig zu allererst: Es gibt beim Tierkauf und der Tierhaltung Kosten, die man nicht umgehen kann bzw. darf. Beispiel Tierarztkosten: Artgerechte Haltung, Ernährung und Beschäftigung beugen zwar so mancher Krankheit vor, doch wenn der kleine Hausgenosse leidet, muss es heißen: Ab zum Tierarzt. Seinen Schützling leiden zu lassen, weil ihm tierärztliche Behandlung oder Vorsorgemaßnahmen nicht zukommen lässt, ist schlicht eine riesen Gemeinheit. Die Ausrede: Aber dafür hab ich kein Geld! zählt nicht. Haustiere sind von uns abhängig, wir müssen dafür sorgen, dass es ihnen an nichts fehlt. Wer sich dieses nicht zutraut, darf sich kein Tier ins Haus holen. Ich empfehle: Falls man etwas knapp bei Kasse ist, rechtzeitig etwas zurücklegen für den Ernstfall. Das können ein paar Euro pro Monat sein, oder auch gleich ein gewisser Betrag. Ist das Tier krank, muss man zum Tierarzt, punkt. Beispiel Ernährung: Ja, auch bei der Ernährung seines Lieblings kann man sparen, ABER nicht uneingeschränkt. Futter muss stets von einwandfreier Qualität sein, wobei dies nicht heißen muss, dass man unbedingt das teuerste im Laden kaufen soll. Im Gegenteil! Wie woanders auch gilt hier: Sich informieren ist der erste Meilenstein, wissen, was das Tier braucht, was ihm gut tut und woher ich es bekomme. Es ist nicht damit getan, die bunteste Packung mit den meisten glücklichen Tierchen drauf zu kaufen. Verantwortungsbewusste Tierhalter achten genau auf Inhaltsstoffe und Zusammensetzung, Ausgewogenheit und Eignung für das jeweilige Haustier. Was für Menschen in Mengen schon schädlich ist, ist für das Tier oft verhängnisvoll: Zuviel Zucker (welcher als Zusatz in Futtermitteln generell eher gemieden werden soll) und Fett (z.B. zu viele energiereiche Saaten) führen meist zu Verfettung und daraus resultierenden Leiden der Tiere, bei Degus ist da insbesondere auch die Gefahr von Diabetes zu beachten. Ausgewogen heißt hier die Devise. Ein (artentsprechendes!) Leckerchen ab und an schadet keinem Tier. Einseitige, falsche Ernährung jedoch in hohem Maße! Zusätze wie Honig, Milchprodukte und ähnliches sind nicht für jedes Tier geeignet, genauso wie Hamsterfutter nicht für Kaninchen und umgekehrt, Kaninchenfutter nicht für Hamster geeignet ist. Womit wir auch wieder beim Stichwort Information wären. Bitte informiert euch bereits VOR dem Tierkauf über die Bedürfnisse eures Schützlings und achtet auch besonders auf den Punkt „Ernährung“. Seit ihr bereits soweit, geht in verschiedene Geschäfte und vergleicht. Findet eure persönliche Futtermischung, die ihr eurem Tier mit gutem Gewissen verfüttern könnt. Es wird es euch danken! Beispiel Käfig: Hier kann man mit viel Geschick und Fantasie sehr viel selbst bauen oder Alternativen zu teuren Produkten aus dem Zoohandel finden. An einem sollte man jedoch nicht sparen: Platz. Viele Tiere werden heute noch in für sie viel zu engen Käfigen gehalten und müssen ihr ganzes Leben in solch einem Gefängnis fristen. Wie würde es euch gefallen, euer Leben lang in nur einem Raum eingesperrt zu sein? Ein Tier zu halten bedeutet immer einen Kompromiss. Das Tier lebt auf begrenztem Raum, anstatt in freier Natur. Dafür muss der Halter dafür sorgen, dass es ihm an nichts fehlt: Er ernährt es, pflegt es, hilft ihm wenn es krank ist und sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Dafür werden wir belohnt durch Gesellschaft und Freundlichkeit, die uns unsere Haustiere entgegenbringen. Entsprechend zum Platz, den die Tiere in unser aller Leben einnehmen, steht ihnen auch Platz in unserem Heim zu. Man sollte sich kein Tier halten, sondern vielmehr sein Heim mit ihm teilen. Deshalb eine Bitte: Spart beim Käfig nicht an der Größe, nur weil er z.B. in eine bestimmte Ecke oder auf den Schreibtisch passen soll- das zeigt keinen Respekt vor dem Heimtier. Ihr seid gefordert, eurem Tier eine anständige, artgerechte Behausung zu bieten. Tierkauf- privat, Züchter oder Zoohandlung? Diese Frage entscheidet sich natürlich nicht zuletzt daran, was ihr euch unter eurem neuen Hausgenossen vorstellt. Da bei Degus nicht viele Farbschläge existieren, gibt es bisher kaum richtige Züchter. Seriöse Züchter überwachen genau den Gesundheitszustand ihrer Schützlinge, kennen ihr Wesen, ihre Eigenarten und Bedürfnisse genau. Vorsicht jedoch vor unseriösen Vermehrern - geratet ihr an einen „Züchter“, bei dem ihr merkt dass Tiere krank, unterernährt sind oder in nicht artgerechten Verhältnissen leben, kauft bitte keine Tiere aus Mitleid- ihr fördert diese Zustände ansonsten bloß. Wendet euch lieber an Tierschutzvereine oder an den zuständigen Veterinär. Sucht ihr einfach ein oder mehrere Tiere, die euer Leben bereichern sollen, so lohnt sich ein Blick in die Kleinanzeigen in Zeitung und Internet. Tiere von Privat werden meist nur gegen eine geringe Schutzgebühr oder gar gratis abgegeben, sind an menschlichen Umgang und Haushaltsgeräusche (Fernseher, Radio, Staubsauger) gewöhnt. Außerdem könnt ihr euch die Lebensbedingungen der Elterntiere genau angucken, ihr wisst, wo eure Tiere herkommen. Oftmals bekommen Tierhalter ungewollt Nachwuchs, und ihr könnt helfen, den Jungtieren ein Schicksal als Tierheimtier etc. zu ersparen. Hier habe ich auch grade eine weitere wichtige Kontaktadresse genannt: Tierheim. Tierheimtiere haben oft ein sehr liebloses Leben hinter sich: Gekauft, langweilig geworden, abgeschoben. Besonders sie haben eine zweite Chance auf viel Liebe und Zuwendung verdient und sind besonders dankbar dafür. Ruft mal an! Von der Farbmaus, über den Chinchilla bis hin zu Wellensittich und Siamkatze- viele verschiedene Tiere warten in Tierheimen auf ein Zuhause. Bleibt noch der letzte Punkt: Zoohandlung. Wenn ihr unbedingt meint, Tiere in Zoohandlungen kaufen zu müssen, achtet auf den Zustand der Tiere, ihre Haltung im Laden und die Fachkompetenz der Mitarbeiter. Informiert euch unbedingt VOR dem Tierkauf über euren zukünftigen Hausgenossen, denn leider wird gerade in Zoohandlungen noch viel Unsinn und Falschwissen verbreitet, da den Mitarbeitern häufig wirkliches Fachwissen fehlt. Auch hier, bitte keine Mitleidskäufe tätigen! Damit fördert ihr lediglich Tierleid, denn für jedes Tier, das ihr kauft, kommt mindestens eines nach und der Laden macht Profit. Teil 2: Ideensammlung, Bastelanleitungen und vieles mehr für den Degukäfig Ein geräumiger, abwechslungsreich eingerichteter Käfig trägt viel zur Lebensqualität unserer kleinen Lieblinge bei. Leider scheitert es wie bei so manchem oft am Geld, man möchte zwar, kann es sich aber nicht leisten. Aber wie heißt es so schön? Selbst ist der Mann... äh, oder natürlich die Frau, je nachdem. Mit etwas Geschick und Fantasie kann man den kleinen Fellnasen ein Heim zaubern, in dem sie regelrecht aufblühen werden. Hier findet ihr ein paar Anregungen, nachbauen erwünscht! Heimwerkerchen-Tipp: Der fertig eingerichtete Käfig sollte bereits VOR dem Tierkauf zur Verfügung stehen, damit sich die kleinen Racker besonders schnell eingewöhnen können und man sie nicht durch nachträgliche Bastelarbeiten oder Bohrerlärm verschreckt. Ist jedoch alles bereit, können sie sich in Ruhe und ungestört an ihr neues Heim und die neuen Menschen gewöhnen! Welcher Käfig ist für Degus geeignet und wie kann ich selbst Hand anlegen? Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten- es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein Heim für Degus zu bauen. Man kann einen bereits vorhandenen Käfig, ein Aquarium oder Terrarium aufstocken, eine fertige Vogel- bzw. Kleintiervoliere kaufen oder selbst bauen. Das kleine Heimwerkerchen meint: Bevor ihr plant, einen Käfig selbst zu bauen, überlegt euch bitte folgendes:
Und nicht zuletzt sei gesagt, dass Selbstbau selten billiger kommt als eine fertige Voliere zu kaufen. Es sei denn, ihr habt Zugang zu billigen oder bereits vorhandenen Materialien, die ihr verwenden könnt. Habt ihr euch für den Eigenbau entschieden, wert doch einmal einen Blick in die Käfiggalerie, dort findet ihr bestimmt viele Anregungen. Habt ihr dann noch Fragen, schaut am besten im Forum rein, dort wird euch ganz bestimmt mit vielen guten Ratschlägen und Tipps geholfen. Außerdem sind hier unter http://www.degus-online.de/kaefiganleitung.htm und http://www.degus-online.de/kaefiganleitung2.htm auch ausführlichere Anleitungen für selbstgebaute Deguheime zu finden! Möchtet ihr lieber eine fertige Käfiglösung kaufen, könnt ihr prima sparen, indem ihr euch in den Kleinanzeigen in Zeitungen und Internet und bei ebay umschaut- dort findet man häufig gebrauchte, aber auch nagelneue Ware zu relativ geringen Preisen. Gebrauchte Käfige sollten vor dem Einzug der (neuen) Hausgenossen unbedingt mit einem milden Mittel oder Essigwasser gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Sämtliche gebrauchte Einrichtung wie Sitzstangen oder Holzhäuschen müssen natürlich ebenfalls ausgetauscht werden. Aber nun her mit den Ideen! Meldet Euch, wenn Ihr noch Bastelvorschläge und Co habt. Schreibt einfach an biene@degus-online.de - auch über Fotos würden wir uns sehr freuen! Hier stellen wir euch eine Liste mit cleveren Alternativen zu im Zoohandel erhältlichen Produkten vor. Sie sind meist gleichwertig, zeichnen sich aber durch einen geringeren Preis aus:
Weitere clevere Bastel- und Einrichtungsideen: Hier könnt ihr von den pfiffigen Bastelideen anderer Degubesitzer profitieren. Ihr habt selbst einen prima Basteltipp? Super, dann nichts wie her damit!
Selbstgemachte Leckerlies: Viele Leckerchen, die man im Handel kaufen kann, sind besonders für Degus absolut ungeeignet. Das Heimwerkerchen stellt euch nun ein paar Ideen vor, die euren Lieblingen bestimmt schmecken werden:
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